Erinnerungsarbeit & Demokratiebildung



75 Jahre Weisse Rose

Und ihr Geist lebt trotzdem weiter!


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Im Rahmen des Gedenkjahres "75 Jahre Weiße Rose" gibt es ein breites Angebot an vielen Veranstaltungen. Näheres findest Du/finden Sie im Veranstaltungsflyer.


Weitere Veranstaltungen

Weiße Rose Projekt

Samstag, 16.02.2019


Alljährlich im Februar gedenken wir dem Tod von Sophie uns Hans Scholl.
Sie haben sich Anfang der vierziger Jahre zusammen mit Gleichgesinnten in der Widerstandsgruppe “Weiße Rose” gegen das NS-Regime gewehrt. Heute können sie uns Vorbild sein, wenn wir unser Leben mutig und engagiert bestreiten.

Am Workshoptag zur Weißen Rose am 16.02.2019 arbeiten wir unter dem Motto “Widerstehen lernen” mit Konfirmanden- und Firmgruppen zusammen, informieren über die Gräueltaten und Lebensumstände der Menschen in der NS-Zeit, suchen Bezüge zum aktuellen Zeitgeschehen und stärken die jungen Menschen für ihren Alltag in Schule und Beruf. Dabei geht es uns um den verantwortlichen Umgang mit unserer Geschichte, nicht um das Erzeugen von Schuldgefühlen.

Neben den geschichtlichen Fakten widmen wir uns weiteren Fragenstellungen:

  • Was bedeutet Zivilcourage?
  • Wie kann ich mit Gewalt umgehen?
  • Wie bin / werde ich ein starkes Mädchen / ein starker Junge und warum hat das nichts mit Körperkraft zu tun?
  • Wie kann ich an politischen Prozessen in der Gesellschaft teilhaben?
  • Was ist mir in meinem Leben wichtig?

  • Sommer.dok

    Jugendgeschichtswerkstatt am Königsplatz – 18.07.2018


    Seit 6 Jahren errichtet der Kreisjugendring München Stadt Mitte Juli auf dem Königsplatz eine Zeltstadt. Hier sollen zum Thema „3. Reich“ und „Rechtsextremismus heute“ Workshops verschiedener Art angeboten werden – von Jugendlichen für Jugendliche. Wir als evangelische Jugend sind herzlich eingeladen mitzuarbeiten. Für nächstes Jahr werden dazu wieder Mitarbeiter*innen gesucht, die Lust haben, bei diesem Projekt mitzuarbeiten. Die Planung beginnt immer Mitte Dezember. Jetzt schon mal den 18.07.2018 vormerken!


    Ziele der Erinnerungsarbeit und Demokratiebildung


    Mit der Erklärung gegen Rechts  „München ist bunt – Gott sei Dank“,  haben  sich EJM und BDKJ bewusst gegen Rechtsextremismus und –populismus positioniert. Als christlicher Jugendverband orientiert die EJM ihr Handeln an christlichen Werten:
    Nächstenliebe (Mit Achtung und Respekt miteinander umgehen)
    Vielfalt (die Verschiedenartigkeit von Kulturen wird als Gewinn und Bereicherung verstanden)
    Solidarität (Einsetzen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung) und
    Demokratie (Förderung von selbstbestimmten Handeln von Jugendlichen).

    In diesem Selbstverständnis hat sich die EJM zum Ziel gesetzt, an den Terror des Nationalsozialismus zu erinnern und seinen Opfern zu gedenken. Eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit soll mit der demokratischen Gegenwart sowie gesellschaftlichen Entwicklungen verknüpft werden und ein aktives Engagement, sowie eine kritische Auseinandersetzung von jungen Menschen mit den Themen fördern.

    Auf dieser Basis ergeben sich folgende Aufgabenfelder im Bereich Erinnerungsarbeit und Demokratiebildung:

    • Bildung und Weiterentwicklung eines Netzwerkes sowie Kooperationen im Engagement gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus
    • Seminare und Workshops zu Nationalsozialismus, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus im Sinn demokratisch politischer Jugendbildung
    • Aktive Teilnahme an und Gestaltung von Gedenk- und Bildungsveranstaltungen
    • Jugendarbeit zur Bearbeitung der Geschichte der Evangelischen Jugend in München, des Konzentrationslagers Dachau, sowie Rechtsextremismus und Rassismus heute.