Internationale Jugendbegegung und Interkulturelle Bildung


  • tansania-2008-1-080
  • tansania-2008-1-352
  • tansania1
  • tansania2
  • jb-2010-tansania_2
  • jahr189_9
  • dscn4760

Interkulturelle Verständigung ist wie das Bauen einer manchmal wackligen Brücke, über die man sich dann wagen muss. Das gilt nicht nur auf Reisen, sondern auch mitten in unserer Stadtgesellschaft.

Wir wollen:

  • neugierig machen
  • Türen öffnen
  • fremde Welten erschließen

Hierzu bietet der Arbeitsbereich Internationale Jugendbegegnung und Interkulturelle Bildung ein breites Spektrum an Angeboten und Themen, das nicht nur für Reisegruppen spannend ist.

El Salvador

Seit 1991 besteht die Jugendpartnerschaft zwischen der Evangelischen Jugend München mit der Iglesia Luterana Salvadoreña (Lutherische Kirche in El Salvador).
Anfangs bestand v.a. mit der Gemeinde „La Resurrección“ ...

Weiter lesen ...

Tansania

Seit 1982 besteht eine Partnerschaft mit der Konde-Diözese im Südwesten Tansanias.
Im Rahmen dieser Partnerschaft finden regelmäßig Jugendbegegnungen statt.
Die Broschüren der ...

Weiter lesen ...

Schweden

Walking to Emmaus
„Da ist jetzt eine Barriere in meinem Kopf weggebrochen …“
Pilgerprojekt der Diözese Skara in Schweden vom 24.-31. August 2014. Sieben Münchner Jugendliche feiern mit beim...

Weiter lesen ...
Interreligiöse Projektgruppe

Weiter lesen ...
Islamische Jugend Bayern

Weiter lesen ...

Aktuelle Beiträge


No post was found with your current grid settings. You should verify if you have posts inside the current selected post type(s) and if the meta key filter is not too much restrictive.

Termine

für unsere Partnerschaft mit Tansania und El Salvador


El Salvador Partnerschaft


Seit 1991 besteht die Jugendpartnerschaft zwischen der Evangelischen Jugend München mit der Iglesia Luterana Salvadoreña (Lutherische Kirche in El Salvador). Anfangs bestand v.a. mit der Jugend der Gemeinde „La Resurrección“ in San Salvador Kontakt, seit Veränderung der Partnerschaftsvereinbarung während der Jugendbegegnung 2011 in München wurde dieser aber auf landesweite Ebene ausgeweitet. Seither können auch Jugendliche aus anderen Orten und Regionen El Salvadors an der Jugendbegegnung teilnehmen.

Informationsflyer El Salvador (PDF)
  • int_kult_aus_elsalvador_slider_1
  • int_kult_aus_elsalvador_slider_2
  • int_kult_aus_elsalvador_slider_3
  • int_kult_aus_elsalvador_slider_4

Die nächste Jugendbegegnung


Die nächste Jugendbegegnung wird im Zeitraum 10. August – 3. September 2017 in München stattfinden.
Bei Fragen wenden Sie sich an:

Matthias Peterhoff
matthias.peterhoff@elkb.de
089 / 123 96 – 133

Der AK El Salvador ist zwischen den Jugendbegegnungen im ständigen Austausch mit unseren Partner_innen in El Salvador. Mit großer Anteilnahme verfolgen wir derzeit die erneut steigende Gewalt in unserem Partnerland und schließen unsere Freunde gedanklich bei unseren Treffen mit ein.
Das nächste Info-Treffen ist am 17.6. um 19 Uhr in der EJM. Das Vorbereitungswochenende für die diesjährige Begegnung ist 23.-25.6. in Grafrath


2014

Die letzte Jugendbegegnung fand im August 2014 in El Salvador statt


Alle Interessierten können den weiteren Austausch der Begegnungsgruppe auf folgendem Blog weiterverfolgen.

Außerdem sind die Erfahrungen der Jugendbegegnung in einer Broschüre zusammengefasst

Tansania Partnerschaft


Seit 1982 besteht eine Partnerschaft mit der Konde-Diözese im Südwesten Tansanias. Im Rahmen dieser Partnerschaft finden regelmäßig Jugendbegegnungen statt.
Die Broschüren der Begegnungsreisen sind als Druckversion auf Anfrage in der Geschäftsstelle der EJM erhältlich.
Bei Interesse an Vorträgen über die Begegnungsreisen oder Tansania einfach Kontakt mit den Referentinnen aufnehmen.

  • int_kult_aus_elsalvador_slider_1
  • int_kult_aus_elsalvador_slider_2
  • int_kult_aus_elsalvador_slider_3
  • int_kult_aus_elsalvador_slider_4

2016

Inlandsbegegung mit Gästen aus Tansania


Die letzte Jugendbegegnung fandvom 8.-25. August in München statt. Thema war: „make the difference“

Flyer (PDF)

2015

Inlandsbegegung mit Gästen aus Tansania


Inlandsbegegnung musste leider abgesagt werden. Wir starten einen zweiten Versuch für 2016!


2013

Im Sommer 2013 besuchte eine Gruppe der EJM unsere PartnerInnen in Tansania


Wer mehr von dieser spannenden Reise erfahren will – schaut einfach mal in diesen tollen

Reisebericht (PDF)

Schweden-Skara

Walking to Emmaus


„Da ist jetzt eine Barriere in meinem Kopf weggebrochen…“
Pilgerprojekt der Diözese Skara in Schweden vom 24.-31. August 2014

logo_emmausSieben Münchner Jugendliche feiern mit beim 1000jährigen Jubiläum der Diözese Skara!
Die Diözese Skara ist die älteste Diözese der evangelischen Kirche in Schweden – sie feierte im August ihr 1000jähriges Bestehen. Aber die Feier drehte sich nicht um die letzten 1000 Jahre und nur um die Diözese – sie war vielmehr ein wunderbares Fest der weltweiten Kirche mit vielen Gästen aus dem Ausland und – wie Bischof Åke Bonnier sagte – der Kick-Off für die nächsten 1000 Jahre.

Die Münchner Jugendlichen nehmen an einem Pilgerprojekt teil, das die Diözese Skara aus Anlass des Jubiläums veranstaltet – 2014 im August in Schweden – 2015 im April in Palästina. Sie verbrachten eine eindrückliche Woche zusammen mit jungen Menschen aus Palästina, Südafrika und Schweden. Beeindruckend was sie über ihre Erlebnisse berichten:

„Natürlich war ich vor dem Projekt nicht isoliert und hatte auch Freunde aus anderen Ländern. Aber jetzt habe ich einfach eine andere Einstellung: früher habe ich gedacht, dass das ein Mensch ist, der die gleiche Würde und Rechte hat wie ich und den ich als Mitmenschen akzeptiere. Ich habe jedoch nach Möglichkeit nicht zu viel zu ihm herüber geschaut und ihn exotisch und ganz anders gefunden.

Jetzt geht es mir anders: ich freue mich, Menschen aus anderen Ländern zu sehen, würde am liebsten gleich mit ihnen sprechen, weil ich an ihnen und ihrer Geschichte interessiert bin. Ich weiß, dass diese Menschen nicht viel von mir unterscheidet, und dass Dinge wie
Hautfarbe oder Kleidung wirklich nichts über einen Menschen aussagen und er deswegen nicht anders ist als ich. Da ist jetzt eine Barriere in meinem Kopf weggebrochen, und nun ist viel Raum für Offenheit und Vertrauen entstanden.

Eine weitere wichtige Erfahrung für mich war, dass sich Menschen überall auf der Welt wie ich für Frieden, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit einsetzen. Wir alle zusammen können wirklich etwas bewegen, denn wir alle versuchen, die kleinen Momente des Friedens, die wir immer wieder erleben, auszuweiten und mehr Frieden zu schaffen. Erst nach dem Austausch mit all den Menschen aus den unterschiedlichen Ländern konnte ich wirklich glauben, dass das der Weg ist, der die Welt auf lange Sicht verändert.

Schließlich hat das WALKING TO EMMAUS Projekt auch meine Sichtweise auf den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern verändert. Die Bilder im Fernsehen sind für mich real geworden, ich habe verstanden, dass mich das genauso angeht, wie die Menschen, die dort leben und dass sich dieser Konflikt nicht auf einem anderen Planeten abspielt. Es ist, als wäre eine Glaskugel, in der ich vorher gelebt habe, zerbrochen. Und ich bin wahnsinnig dankbar dafür!“

Was mir besonders in Erinnerung bleiben wird, ist das Thema des ersten Tages: Pluralism – Same but different.

Wenn man sonst in den Nachrichten Bilder von Südafrikanern oder Palästinensern sah, waren das oft arme Leute oder Kriegsflüchtlinge. Die Menschen, die mir in Skara begegnet sind, waren Jugendliche wie ich mit den gleichen Handys, dem gleichen Kleidungsstil und
(zumindest teilweise) denselben Gedanken und Problemen was Erwachsenwerden, Beziehungen, Universität und Schule betrifft. Nur ihre Denkweise unterschied sich teilweise deutlich. Früh dreht sich bei ihnen alles nicht nur um das eigene kleine Leben, Familie,
Freunde, Wohnung, sondern um den Staat, die Christenheit, die Gemeinde. Ihr Gemeinschaftsgefühl war mir anfangs etwas fremd: Wer von meinen Freunden würde einfach so für sein Land sterben? Ich würde aber sagen, dass jeder in dem Projekt bis zum Ende einfach das Leben und die Ansichten zu Glauben, Politik, Familie und Sexualität der anderen kennen gelernt und toleriert, auf keinen Fall aber bewertet hat.

Bemerkenswert war außerdem, wie schnell Palästinenser und Südafrikaner aus einem Gottesdienst, einer Busfahrt, einem einfachen Lied eine große Party machen konnten und mit ihrer Lebensfreude, ihren Rhythmen alle mitgezogen haben.

Dieses in südafrikanischen Gemeinden übliche Singen in der Gruppe als einen Weg zu sich selber oder auch zu Gott habe ich während der Woche in Skara schätzen gelernt. Mir scheint, das wirkt manchmal besser als jeder hervorragende theologische Vortrag.

Was ich noch mitgenommen habe aus Skara: Viele gute Freunde rund um den Globus, Erfahrungen, die mein Leben sicher prägen werden und Spiritualität für den Alltag.

Bericht mit Bildern

Jugendleiter-Inspirations-Wochenende in Schweden


Vom 23.-25. Januar 2009 waren wir eingeladen zu einem „Jugendleiter-Inspirations-Wochenende“ der Diözese Skara in Schweden. Sechs Personen konnten dabei sein.

Das Wochenende war eine Fortbildung für die Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen der ganzen Diözese, insgesamt nahmen, ca. 170 Personen teil. Ein Schwerpunkt des Wochenendes mit dem Thema „Befriade“ (Befreit) war die Befreiungstheologie Lateinamerikas. Drei junge Frauen, die über die Kirche drei Monate in Costa Rica verbracht haben, berichteten mit viel Engagement von ihren Eindrücken.

Am Samstag Nachmittag wurden verschiedene Workshops veranstaltet. In diesem Rahmen boten auch wir einen Workshop an, in dem wir vor allem den Hauptberuflichen die Arbeit der Evangelischen Jugend München erläuterten. Bei der Vorstellung unseres Jugendleiter-Grundkurses wurde angemerkt, dass unser Kurs sehr problemorientiert und ernst sei (wo der Spaß bleibt erschloss sich aus der doch recht straffen Programmplanung nicht unmittelbar) und dass Musik und gemeinsames Singen in unserem Programm fehle.

Denn Singen darf in Schweden auf keinen Fall fehlen. Einen – wie uns gesagt wurde – typisch schwedischen Moment durften wir erleben, als nach einem Gottesdienst eine der Jugendlichen aufstand und mit Gitarrenbegleitung für alle noch ein Lied vorsang. Auch am bunten Abend haben sich einige der Jugendlichen auf die Bühne getraut und vorgesungen – für uns ein ungewohntes Erlebnis.

Besonders beeindruckt waren wir von den vielen schön und verschieden gestalteten Gottesdiensten und Andachten, die natürlich immer durch Lieder mit wunderbaren Melodien untermalt waren. Zwei Abendmahlsgottesdienste an einem Wochenende erleben wir hier bei uns selten. In der an das Tagungshaus direkt angebauten Kirche, die von außen eher unscheinbar wirkt, aber innen schön gestaltet ist, fand als Abschluss auch der Aussendungsgottesdienst statt. Inspiriert und be“geistert“ machten sich danach alle auf den Heimweg.
Beim BigMUC im Herbst 2009 waren einige schwedische Jugendliche zum Gegenbesuch bei uns – eine schöne und bereichernde Erfahrung. Danach lagen die Kontakte leider etwas brach, weil der Jugendpfarrer aus Skara die Stelle gewechselt hat. 2012 soll ein neuer Jugendpfarrer kommen – vielleicht lassen sich die Kontakte dann ja wieder aktivieren.

Regine Kellermann

Mehr Infos zur Kyrkans Unga (Kirchliche Jugen) in Skara:
www.svenskakyrkansunga.se

Interreligiöse Projektgruppe


Die EJM ist seit 2012 Teil einer Interreligiöse Projektgruppe, die sich aus folgenden Trägern zusammensetzt:

Interreligiöse Projektgruppe
Das Team der interreligiösen Projektgruppe trifft sich im Oktober zur Planung des nächsten Projektes 2016. Daneben wird es wieder ein Begegnungstreffen für alle Interessierten im September/Oktober geben. Geplant ist derzeit ein Ausstellungs-oder Theaterbesuch.

Bisher stattgefundene Projekte mit der Interreligiösen Projektgruppe:
Die interreligiöse Projektgruppe arbeitet schon seit vielen Jahren zusammen, den Anfang bildeten die „Nacht der Religionen“ und die „Bildungsolympiade“.

  • InterreligioeseProjektgruppe_2
  • InterreligioeseProjektgruppe_1
  • InterreligioeseProjektgruppe_5
  • InterreligioeseProjektgruppe_3
  • InterreligioeseProjektgruppe_4

In letzter Zeit haben folgende Projekte stattgefunden:


Iftar-Essen am 3. Juli


Im Frühjahr dieses Jahr startete eine Initiative aus Interessierten der EJM für kleine interreligiöse Begegnungsprojekte mit unseren verschiedenen Kooperationspartner/innen.
Ehrenamtliche aus den verschiedenen Regionen kamen zu zwei Brainstorming-Treffen zusammen, nach dem letzten Projekt „Game of Religion“ mit Idizem e.V. und der Europäischen Janusz Korczak Akademie am 17. Mai bekam die Initiative wieder neuen Auftrieb, eine kleine Gruppe von Teilnehmerinnen und Teilnehmern vernetze sich untereinander und möchte nun ca. alle 6-8  Wochen zu einem informellen Kennenlernen einladen.
Aus der anfänglichen Idee eines Picknicks folgte die Einladung von Idizem e.V.  zu einem gemeinsamen Fastenbrechen während des diesjährigen Ramadans am Freitag, den 3. Juli.
Um 21.24 Uhr wurden die Datteln zum symbolischen Fastenbrechen verteilt, am Nachbarstisch laut gebetet, danach gab es ein wunderbares Menü im Fresh Cooking in Neuperlach Süd in gemütlicher Runde und viele tolle und inspirierende Gespräche……


„Game of Religion“


Unter dem Motto „Game fo Religion. Miteinander statt gegeneinander“ fand am So, den 17. Mai 2015, ein interreligiöser Projekttag zum Thema „Erinnerungskultur und Versöhnung in den drei monotheistischen Religionen Christentum, Islam und Judentum“ statt. Vormittags gab es eine Führung durch das NS-Dokumentationszentrum, nach koscherem Mittagessen ein Planspiel aus dem Bereich der Religionswissenschaften mit einer „Friedenskonferenz“ fiktiver Religionen zur Planung eines Kindercamps. Hier wurde klar: Die Diskussionen im Plenum hätten auch real stattfinden können; für Annäherung und Versöhnung braucht es die Akzeptanz der anderen bei gleichzeitgem Respekt und Interesse füreinander.


„Miteinander Reden und sich Kennenlernen“


Unter diesem Motto trafen sich am Sonntag, den 26. April 2015 Jugendliche der EJM und der IJB in der Giesinger Moschee und der Evang. Lutherkirche.

Eine Führung durch die Moschee und die Kirche und anschließende Gespräche in Kleingruppen und im Plenum ermöglichten den Jugendlichen, sich gegenseitig den Islam und das Christentum vorzustellen und die beiden Religionen in den Räumen des Glaubens kennenzulernen.


“A one, a two, a one … to a world of music!“


Am 30. März 2014 fand ein interreligiöses Chorprojekt in die Münchner Hochschule für Musik und Theater statt. An diesem Workshoptag lernten die TeilnehmerInnen Musikstücke aus den verschiedenen Traditionen kennen und gaben am Ende der Veranstaltung im großen Saal ein Abschlusskonzert für Freunde und Bekannte.
Dieses Projekt fand nicht in Kooperation mit IDIZEM, sondern der Alevitischen Jugend Bayern statt:

www.bdaj.deAusführlicher Bericht (PDF)

Life style, life stories, life lessons


Unter dem Motto „Life style, life stories, life lessons“ fand am 17. April 2012 ein interkultureller Abend für junge Christen, Juden und Muslime im jüdischen Museum München statt.
Wir lernten unsere persönlichen und religiösen Identitätsmerkmale in den verschiedensten Lebens- und Krisensituationen kennen, konnten Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und versuchten, gemeinsam Strategien zur Vermeidung von Diskriminierung, Antisemitismus, Islamophobie und Religionsfeindlichkeit zu entwickeln. Zudem erhielten wir eine Führung durch die damalige Wechselausstellung Juden 45/90 – Von da und dort. Überlebende aus Osteuropa.


Irgendwie anders


Am 20. März 2011 fand ein Jugendtag in Kooperation mit der Christuskirche statt unter dem Motto „Irgendwie anders“, bei dem sich jüdische, muslimische und evangelische Jugendlichen in verschiedenen Workshops kennengelernt haben und miteinander in Kontakt kamen.

Islamische Jugend Bayern


Die EJM hat seit 2011 eine Kooperation mit der Islamischen Jugend in Bayern e.V.:

www.islamische-jugend-bayern.de

Bisher stattgefundene Projekte mit der Islamischen Jugend Bayern:


Was glaubst du eigentlich?


Im November 2014 fand ein gut besuchter Abend zum Thema „Was glaubst Du eigentlich“ statt. Ein islamischer Theologe und unser Dekanatsjugendpfarrer erklärten kurz die zentralen Themen des jeweiligen Glaubens. Jugendliche auf dem Podium sprachen darüber, was der Glaube für ihren Alltag bedeutet. In Kleingruppen kamen anschließend alle ins Gespräch über Glaubensfragen, die zum Teil danach im Plenum von den Theologen noch beantwortet werden konnten. Alle waren sich einig, dass eine Folgeveranstaltung stattfinden soll, damit die Gespräche noch vertieft werden können.


Interkulturelle Stadtrally


Am 15. Juni 2013 waren wir gemeinsam in „München on Tour“ auf einer interkulturellen Stadtrallye.
Nach Kennenlernen des Münchner Integrations- und Bildungsverein in Giesing und gemeinsamen Frühstück waren die Jugendlichen in einzelnen Gruppen mit GPS-Navigation in der Innenstadt unterwegs, um verschiedenste Stationen wie die Bahnhofsmission oder die Al Balkan Moschee in der Karlsstraße zu entdecken und Ansprechpartner vor Ort zu sprechen. Zum Abschluss wurde zusammen in der EJM gegrillt.


Jugendleiterinnen Grundkurs


Vom 16.-19. Mai 2012 haben wir einen Jugendleiterinnen-Grundkurs für muslimische Jugendleiterinnen angeboten. Der Kurs fand im Rahmen des bundesweiten Projekts „Dialog und Kooperation“ statt und wurde aus Mitteln der Bundesregierung über die AEJ finanziert. Ziel des Kurses war es, muslimische Mädchen auszubilden und zu befähigen Gruppen zu leiten, so wie wir es von unseren Grundkursen her kennen. Da die islamische Jugend in Bayern gerade erst dabei war, sich zu strukturieren und aufzubauen, hatten sie noch keine eigenen Leiter/innen, die einen solchen Kurs anbieten konnten. Wir wollen die Islamische Jugend dabei unterstützen, eigene Jugendarbeitsstrukturen aufbauen zu können.

Am Samstag, dem letzten Tag des Kurses kamen einige Teilnehmerinnen aus der Evangelischen Jugend dazu. Die Mädchen und jungen Frauen haben sich kennengelernt bei gemeinsamen Spielen und sich am Nachmittag sehr intensiv über Fragen ausgetauscht, die sie aneinander hatten. Das wurde von allen sehr positiv und aufschlussreich erlebt.

Zwei Teilnehmerinnen der Moschee-Gemeinde München Sendling nahmen an einem unserer regionalen Grundkurse teil. Anfang 2014 fährt ein Jugendleiter der Islamischen Jugend in Bayern als Hospitant mit auf unseren Grundkurs, um die Perspektive der Leitung kennenzulernen und Einblick in unsere Arbeitsweisen zu bekommen, mit dem Ziel, ähnliche Kurse auch innerhalb der Islamischen Jugend in Bayern anbieten zu können.