Erinnerungsarbeit & Demokratiebildung


  • 20130223-img_6012
  • 20130223-img_5940
  • 20161119-img_8876
  • 20160227-img_5142
  • 20160227-img_5199
  • 20160227-img_5107
  • 20160227-img_5126
  • 20150715-img_7855
  • 20160227-img_5135
  • 20160227-img_5202
  • 20161119-img_8866
  • 20160227-img_5206

Ziele der Erinnerungsarbeit und Demokratiebildung

Mit der Erklärung gegen Rechts  „München ist bunt – Gott sei Dank“,  haben  sich EJM und BDKJ bewusst gegen Rechtsextremismus und –populismus positioniert. Als christlicher Jugendverband orientiert die EJM ihr Handeln an christlichen Werten:

Nächstenliebe (Mit Achtung und Respekt miteinander umgehen)

Vielfalt (die Verschiedenartigkeit von Kulturen wird als Gewinn und Bereicherung verstanden)

Solidarität (Einsetzen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung)

und

Demokratie (Förderung von selbstbestimmten Handeln von Jugendlichen)

In diesem Selbstverständnis hat sich die EJM zum Ziel gesetzt, an den Terror des Nationalsozialismus zu erinnern und seinen Opfern zu gedenken. Eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit soll mit der demokratischen Gegenwart sowie gesellschaftlichen Entwicklungen  verknüpft werden und ein aktives Engagement, sowie eine kritische Auseinandersetzung von jungen Menschen mit den Themen fördern.

Auf dieser Basis ergeben sich folgende Aufgabenfelder im Bereich Erinnerungsarbeit und Demokratiebildung:

  • Bildung und Weiterentwicklung eines Netzwerkes sowie Kooperationen im Engagement gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus
  • Seminare und Workshops zu Nationalsozialismus, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus im Sinn demokratisch politischer Jugendbildung
  • Aktive Teilnahme an und Gestaltung von Gedenk- und Bildungsveranstaltungen
  • Jugendarbeit zur Bearbeitung der Geschichte der Evangelischen Jugend in München, des Konzentrationslagers Dachau, sowie Rechtsextremismus und Rassismus heute

Weiße Rose Projekt


Alljährlich im Februar gedenken wir dem Tod von Sophie uns Hans Scholl.
Sie haben sich Anfang der vierziger Jahre zusammen mit Gleichgesinnten in der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ gegen das NS-Regime gewehrt. Heute können sie uns Vorbild sein, wenn wir unser Leben mutig und engagiert bestreiten.

In Projekt- und Workshoptagen arbeiten wir, ausgehend von den Mitgliedern der „Weißen Rose“, mit Jugendlichen, informieren über die Gräueltaten und Lebensumstände der Menschen in der NS-Zeit, suchen Bezüge zum aktuellen Zeitgeschehen und stärken die jungen Menschen für ihren Alltag in Schule und Beruf.
Dabei geht es uns um den verantwortlichen Umgang mit unserer Geschichte, nicht um das Erzeugen von Schuldgefühlen.

Neben den geschichtlichen Fakten widmen wir uns Fragenstellungen wie zum Beispiel:

  • Was bedeutet Zivilcourage?
  • Wie kann ich mit Gewalt umgehen?
  • Wie bin / werde ich ein starkes Mädchen / ein starker Junge und warum hat das nichts mit Körperkraft zu tun?
  • Wie kann ich an politischen Prozessen in der Gesellschaft teilhaben?
  • Was ist mir in meinem Leben wichtig?

Sommer.doc

Jugendgeschichtswerkstatt am Königsplatz


Am 05. Juli 2017 will der Kreisjugendring München Stadt auf dem Königsplatz eine Zeltstadt errichten. Hier sollen zum Thema „3. Reich“ und „Rechtsextremismus heute“ Workshops verschiedener Art angeboten werden – von Jugendlichen für Jugendliche. Wir als evangelische Jugend sind herzlich eingeladen mitzuarbeiten. Dazu werden noch Mitarbeiter und MitarbeiterInnen gesucht, die Lust haben, bei diesem Projekt mitzuarbeiten.